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Einblicke in soziale Berufe aus erster Hand

  03.02.2026

Am Dienstag, dem 20.01.2026, sowie am Donnerstag, dem 22.01.2026 waren insgesamt vier Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Wirtschaft und Soziales Erfurt zu Gast an der Kooperativen Gesamtschule Herzog Ernst. In den Klassen 9a, 9b, 8a und 8b stellten sie ihre Fachschule sowie den Ausbildungsberuf Heilerziehungspfleger/in vor.

Die Vorträge entstanden im Rahmen einer Projektwoche an der Fachschule, deren Ziel es war, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und den Beruf des Heilerziehungspflegers / der Heilerziehungspflegerin stärker in den Fokus zu rücken. Für unsere Schule bot sich dadurch eine wertvolle Gelegenheit, unseren Schülerinnen und Schülern einen weiteren Ausbildungsweg aufzuzeigen – ergänzend zur dualen Ausbildung und zu den klassischen Erziehungsberufen.

Gerade für Jugendliche, die sich für soziale oder pflegerische Tätigkeiten interessieren, gerne mit Menschen arbeiten möchten, sich aber noch nicht eindeutig auf eine Altersgruppe (Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen) festlegen wollen, stellt die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin bzw. zum Heilerziehungspfleger eine attraktive und breit aufgestellte Option dar. Die Ausbildung ermöglicht ein flexibles Einsatzfeld und bietet insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie den Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz zusätzliche berufliche Sicherheit und Perspektiven.

Diese Vorteile wurden von den vier Schülerinnen und Schülern der Fachschule – Nele, Patricia, Elias und Mourice – anschaulich und authentisch dargestellt. Ein besonderer Mehrwert lag dabei darin, dass die Informationen nicht von Lehrkräften, sondern von Schülerinnen und Schülern an Schülerinnen und Schüler weitergegeben wurden. Die Referentinnen und Referenten befinden sich selbst aktuell in der Ausbildung und konnten somit aus eigener Erfahrung berichten.

Besonders eindrücklich war dabei der Werdegang von Nele, die als ehemalige Schülerin unserer Schule ein konkretes und greifbares Beispiel dafür lieferte, wie der berufliche Weg nach dem Schulabschluss aussehen kann.

Wir danken Nele, Patricia, Elias und Mourice sowie der betreuenden Lehrerin Frau Katja Held herzlich dafür, dass sie unsere Berufsorientierung mit Leben gefüllt und unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in einen wichtigen sozialen Beruf ermöglicht haben.

Bilder und Text: Marcus Patzer

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