Zurück

Doppelsieg beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

  10.02.2026

Erneut war die Herzog-Ernst-Schule Austragungsort des Regionalwettbewerbs von „Jugend debattiert“.

Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen aus der Region Westthüringen kamen zusammen, um aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen sachlich, fair und überzeugend zu diskutieren. Beteiligt waren neben der Kooperative Gesamtschule „Herzog Ernst“ auch die Salzmannschule Schnepfenthal sowie das Berufsschulzentrum Gotha-West.

Im Mittelpunkt standen anspruchsvolle und lebensnahe Debattenthemen. In der Altersklasse I setzten sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, ob für Privatgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden soll. In der Rückrunde wurde zudem kontrovers diskutiert, ob Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel bei schriftlichen Prüfungen in der Oberstufe zugelassen werden sollten. Die Altersklasse II debattierte zunächst, ob „Kaufe jetzt, zahle später“-Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden sollten, bevor in der Rückrunde die Frage im Raum stand, ob eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden soll.

Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für die KGS „Herzog Ernst“. In der Altersklasse I konnte sich Romy Schröder gegen starke Konkurrenz durchsetzen und qualifizierte sich souverän für den Landesausscheid. In der Altersklasse II überzeugte Kimberly Brübach die Jury mit klarer Argumentationsstruktur, Sachkenntnis und ausgeprägter Gesprächsfähigkeit.

Dieser Doppelsieg ist in der Geschichte der Teilnahme der KGS „Herzog Ernst“ am Wettbewerb „Jugend debattiert“ bislang einmalig und unterstreicht eindrucksvoll die kontinuierliche und erfolgreiche Förderung von politischer Bildung an der Schule.

Die Schulgemeinschaft gratuliert beiden Siegerinnen herzlich und wünscht Romy Schröder und Kimberly Brübach viel Erfolg beim Landesausscheid. Gleichzeitig gilt allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, Jurorinnen und Juroren ein großer Dank für einen gelungenen Regionalwettbewerb.

Text und Bilder: Sebastian Stephan

Zurück