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„Sprach­rohr von Staat und Partei“

  13.04.2019

So be­zeich­ne­te Klaus Feldmann die „Aktuelle Kamera“, die Nach­rich­ten­sen­dung der DDR. Feldmann war als Nach­rich­ten­spre­cher eines von deren prägenden Ge­sich­tern. Mit ihm und seiner Frau durften wir am 5. April einen äußerst span­nen­den Nach­mit­tag ver­brin­gen.

Unsere Se­mi­nar­fach­ar­beit be­schäf­tigt sich mit dem DDR-Fernsehen. Um einen Einblick aus erster Hand zu erhalten, setzten wir uns mit Klaus Feldmann in Ver­bin­dung. Tat­säch­lich stellte er sich für ein Zeit­zeu­gen­in­ter­view zur Verfügung. Für uns ist dies ein au­ßer­ge­wöhn­li­cher Glücks­fall, denn Feldmann war von den Anfängen des DDR-Fern­se­hens an dabei. Wir bekamen aber nicht nur einen Überblick über dessen Ent­wick­lung, sondern auch Einblicke in die Ge­stal­tung von Nach­rich­ten­sen­dun­gen allgemein, über das Leben und den Alltag der Familie in der DDR und erfuhren viele kleine Anekdoten aus viel­schich­ti­gen Blick­win­keln. Eine wichtige Regel aus dem Ge­schichts­un­ter­richt wurde uns von Herrn Feldmann noch einmal be­kräf­tigt: „Prüft immer die Herkunft der In­for­ma­tio­nen!“

Aus den geplanten an­dert­halb Stunden für das Interview wurden ganz schnell über zwei. Leider war der Nach­mit­tag sehr schnell vorüber. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön noch einmal an Familie Feldmann!

 

Fabian Mahlig, Johanna Dittmar, Laura Stoll (A20)

 

 

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